12.01.2020 09:15 |

Schwieriger Einsatz

Alpinistin stürzte 500 Meter ab - schwer verletzt

Eine 31-jährige Tschechin ist am Samstagabend im Hochschwabgebiet in der Steiermark etwa 500 Meter über steiles Gelände in die Tiefe gestürzt. Sie konnte in einer aufwendigen und schwierigen Rettungsaktion geborgen und ins Spital geflogen werden. Zwei Begleiter der Frau wurden stark unterkühlt ins Tal gebracht.

Gegen 17.30 Uhr erhielt die Landesleitzentrale der steirischen Polizei einen Anruf, in dem eine Person mitteilte, dass jemand im Bereich des Hochschwabs abgestürzt sei. Dann brach der Kontakt ab. Mithilfe einer Notfall-App konnte der Standort des Anrufers nördlich des Hochschwabgipfels festgestellt werden. Eine neuerliche telefonische Kontaktaufnahme war nicht mehr möglich.

Männer stark unterkühlt
Eine Suchaktion mit 22 Mitgliedern der Bergrettungen Thörl und Alfenz, drei Alpinpolizisten, einem FLIR-Hubschrauber des Innenministeriums samt Wärmebildkamera sowie zwei ÖAMTC-Rettungshubschraubern wurde eingeleitet. Das C12-Team konnte zwei unverletzte, jedoch stark unterkühlte Tschechen (30 und 31 Jahre alt) im steilen und vereisten Gelände mit Schneeschuhen stehend entdecken.

Die beiden wurden von der Bergrettung zu einem Landeplatz gebracht und dann vom C12-Hubschrauber ins LKH Bruck geflogen. Dort wurden sie für eine Nacht stationär aufgenommen.

Schwer verletzt geborgen
Die Männer berichteten, dass ihre 31-jährige Begleiterin über steiles Gelände abgestürzt sei. Sie wurde gegen 20.20 Uhr von den Rettern entdeckt - etwa 500 Meter unter dem Auffindungsort der Männer. Sie wurde vom Notarzt des Rettungshubschraubers C 14 erstversorgt und mit schweren Verletzungen in das LKH Graz geflogen. Der Einsatz war um 23 Uhr abgeschlossen.

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