Alarm in Gries

Feuer im "Weißen Rössl": Brandstifter hinterließ Spuren

Tirol
25.06.2010 16:14
Ein nächtlicher Brand des Traditionsgasthauses "Weißes Rössl" an der Brenner-Bundesstraße hielt in der Nacht zum Freitag die Feuerwehren von Gries und Steinach in Atem: Der Dachstuhl stand in Flammen, 40 Mann löschten mit schwerem Atemschutz. Am Tatort fand die Polizei Spuren, die auf Brandstiftung hinweisen. Das LKA ermittelt.

Ein Nachbar hatte gegen 3 Uhr Früh Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Ihrem raschen Einsatz ist es zu danken, dass das alte Traditionsgasthaus nicht ein Raub der Flammen wurde. Denn im Inneren des Dachstuhls fand die Polizei Spuren von Benzin bzw. eines Brandbeschleunigers. Aufgrund dieser Tatsache haben am Freitag Experten des Landeskriminalamtes sämtliche Ermittlungen übernommen.

"Die Löscharbeiten waren sehr schwierig", erklärt Einsatzleiter Alois Wieser: "Das Feuer hatte sich bis in die entlegenen Winkel des niederen Dachbodens ausgebreitet." Vier Stunden nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte "Brand aus" gegeben werden.

Einbruch mit Brandstiftung?
Seitdem ist die Spurensicherung des Landeskriminalamtes vor Ort. "Zum Zeitpunkt des Alarms stand das Haus leer", erklärte Friedrich Zingerle, der Chef der Polizeiinspektion Gries: "Der möglichen Brandstiftung könnte ein Einbruch in das derzeit unbewohnte Gasthaus vorausgegangen sein." "Als wir eintrafen, war die Tür offen", berichtet Feuerwehrchef Wieser.

Das "Weiße Rössl" hat einen Besitzerwechsel hinter sich, der vormalige Eigentümer war nunmehr Pächter. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die Ermittlungen laufen weiter.

von Philipp Neuner, Tiroler Krone
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