Auf dem Kamin eines Bauernhofs in Deutschfeistritz hat sich ein Storchenpaar ein Nest gebaut, das von der Storchenkamera des örtlichen Fernsehsenders "überwacht" wird. Weil einer der vier Jungstörche offensichtlich verendet war, riefen besorgte Zeugen die Polizei an. Schließlich rückte die Feuerwehr aus, um den Kadaver in 14 Metern Höhe zu bergen. "Um dorthin zu kommen, mussten wir die Teleskopbühne der Sappi-Betriebsfeuerwehr aus Gratkorn anfordern", berichtete Dietmar Jantscher von der Deutschfeistritzer Feuerwehr.
Kaltes Wetter und Nahrungsmangel schuld
"Storchenvater" Helmut Rosenthaler aus Tillmitsch über die Ursache der Tiertragödie: "Wegen des nasskalten Wetters und Nahrungsmangels sterben die schwächsten Tiere. Sonst wird der Kadaver von den Eltern aus dem Horst geworfen, doch dieser Storch war schon zu schwer." Und: "Wäre der Kadaver im Nest geblieben, hätten es die Eltern verlassen und die Jungvögel wären verhungert, weil sie ja noch nicht flügge sind und sich nicht selbst versorgen können."
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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