11.12.2019 14:00 |

Liverpool

Fans aus der ganzen Welt trafen sich in Salzburg

1500 Schlachtenbummler aus Liverpool kamen für das letzte Spiel der „Reds“ gegen die Bullen von Jesse Marsch nach Salzburg. Vor Ort fiel jedoch auf: Liverpool-Fans tummeln sich nicht nur in der englischen Hafenstadt. Der Klub von Jürgen Klopp durfte am Dienstag auf Unterstützung aus aller Herren Länder zählen.

„Where are all the Liverpool-Fans?“ Ein kurzes Achselzucken, ein Blick über die Schulter, dann antwortet der Mann in Liverpool-Dress und Schal in österreichischem Dialekt: „Wir suchen sie auch.“ Seit elf Uhr Vormittag strömten Fans des Klubs von Welttrainer Jürgen Klopp durch die Salzburger Altstadt. Echte englische Anhänger des Klubs hielten sich jedoch gut versteckt.

Auf den Straßen fielen vor allem Fußballtouristen aus Tirol, Oberösterreich, Niederösterreich oder aus Ländern wie Schweden, Holland oder Deutschland auf. Der amtierende Champions League-Sieger durfte am Spieltag auf breite, internationale Unterstützung zählen. Das Vereinsmotto „You‘ll Never Walk Alone“ hatte in Salzburg noch mehr Bedeutung.

Im Irish Pub Dubliners, wo der österreichweite Liverpool-Fanclub „Travelling Kop Austria Branch“ sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte, fand Heinz Prader (49) schnell eine Erklärung für das Phänomen: „Es sind auch so viele internationale Fans hier, weil Liverpool einfach der geilste Klub der Welt ist!“ Da konnten Lin aus Schweden und Maggie aus Liverpool nur zustimmen. Die beiden Anhängerinnen des englischen Vereines wärmten sich beim bekennenden „Reds“-Fan Brian O‘Connor im „Murphys Law“ auf.

Zäher Verkehr in den Stunden vor Anpfiff
Die rund 1500 englischen Schlachtenbummler und ihre internationalen Anhängsel machten sich von der Stadt großteils privat auf den Weg zum Stadion. Die Shuttles am Rudolfskai wurden nur spärlich genutzt. In der Stadt entstand dadurch zeitweise Verkehrschaos. Staus auf der A1 Westautobahn, im Nonntal oder in Mülln sorgten für Stillstand. Bullen-Anhänger, die per Auto zum Stadion anreisten, mussten sich in Geduld üben. Die Polizei hatte am Vortag noch empfohlen, die Öffis zu nutzen. Der gut gemeinte Rat dürfte nicht in allen Köpfen angekommen sein.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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