22.11.2019 07:15 |

Fußball

Heimos Nein trifft Bischofshofen hart

Die Hoffnungen von Manager Patrick Reiter haben sich zerschlagen: Salzburgs Jahrhundert-Kicker kommt nun doch nicht als Retter zum Pongauer Regionalliga-Schlusslicht. Pfeifenberger könnte etwas anderes in Aussicht haben. Eine Rückkehr zum WAC kommt kommt aber nicht in Frage. Dafür fiel der Name von Robert Ibertsberger als Nachfolger von Gerhard Struber bei den Kärntnern.

Nach einem desaströsen Regionalliga-Herbst mit nur einem Punkt hatte Bischofshofen Hoffnungen auf ein Engagement von Heimo Pfeifenberger gesetzt. Manager Patrick Reiter wollte Salzburgs Jahrhundert-Kicker unbedingt in den Pongau lotsen – als Trainer und Sportdirektor in einer Person.

Der 52-Jährige war auch durchaus gesprächsbereit, hat sich einige BSK-Partien angeschaut. Doch nun kam Heimos Nein – was den BSK klarerweise ziemlich hart trifft. „Heimo hat das Thema ernst beleuchtet. Wir wollten im November eine Entscheidung und er hat uns leider abgesagt. Wir müssen das respektieren, die Treffen mit Heimo waren aber durchgängig professionell und authentisch. So, wie ich es im Fußball nicht kenne“, betonte Reiter. Der nun nicht weiß, wie es weiter geht. Da geht es auch um die generelle Ausrichtung des Klubs. Wie in den letzten Herbstspielen wird Adonis Spica die Truppe nun auch in die Frühjahrsvorbereitung führen.

Pfeifenberger ist nach dem Aus bei Bundesligist WAC im März 2018 „frei“, könnte was anderes in Aussicht haben. Kein Thema ist eine Rückkehr zum WAC, wo Gerhard Struber nach England zu Zweitligist Barnsley abhanden kam.

Als Struber-Nachfolger fiel unter anderen aber auch der Name Robert Ibertsberger, der bei den Kärntnern zuerst Pfeifenberger-Co war, dann als Chef übernommen hatte, die UEFA-Pro-Lizenz besitzt. „Ich habe das aber auch nur aus den Medien erfahren“, dementiert „Ibi“ Kontakte zu WAC-Boss Riegler. Der Seekirchner steht nach dem Aus bei der Austria weiter auf der Gehaltsliste der Wiener - und bleibt am Ball. So besuchte er zuletzt Bruder Andreas, ebenfalls Ex-Teamspieler, der seit 2005 in Deutschland lebt und nach langer Zeit in Hoffenheim nun bei Eintracht Frankfurt als Co-Trainer in der U19 arbeitet. „Ich habe Anfang November gut eine Woche hospitiert, auch im Umfeld einige Vereine besucht“, hofft „Ibi“, bald selbst wieder als Trainer auf dem Platz zu stehen.

Herbert Struber
Herbert Struber
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