20.11.2019 07:30 |

Neues Konzept

GPS-Daten bringen Öffis auf Linie

Jetzt geht es den Fahrplänen der Öffis an den Kragen. Die Pläne dafür sollen schon bis zum kommenden Jahr fertig sein und der Verkehr in der Landeshauptstadt entflechtet werden. Grundlage sind neben der Pendlerstromanalyse die ausgewerteten GPS-Daten von Handys. Diese zeigen exakt auf welchen Pfaden sich die Salzburger bewegen. Sowohl in die Arbeit, als auch in der Freizeit.

Mit den GPS-Daten der Handys und der Pendlerstromanalyse zu besseren Öffis: Die ist das Ziel des Landes. Umsetzen soll es die Steuerungsgruppe, bestehend aus Land, Stadt und den Umlandgemeinden. „Das Übereinanderlegen von Pendlerstromanalyse und Mobildaten-Auswertung gibt uns einen Überblick über die Arbeitswege aber auch die Freizeitwege der Salzburger“, sagt Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP). Genau mit diesem Wissen will man den öffentliche Verkehr entflechten. Busse, die sich gegenseitig in Haltestellen blockieren, soll es dann nicht mehr geben.

„Die Steuerungsgruppe liefert nun erste Ergebnisse, auf deren Basis Liniennetzpläne erstellt werden sollen. Mit den gewonnenen Daten werden wir jetzt intensiv weiterarbeiten. Bis Mai des kommenden Jahres wollen wir fertige Ziel-Fahrpläne“, so Schnöll, der damit ordentlich aufs Tempo drückt und die neuen Maßnahmen so schnell wir möglich umsetzen will.

Bessere Abstimmung und Takt-Verdichtung
Die konkreten Ziele sind klar formuliert: Ein 7,5 Minuten-Takt in der Landeshauptstadt, 15 Minuten in den Umlandgemeinden, 30 Minuten auf allen regionalen Buslinien von und zu den regionalen Zentren und eine Mindestabdeckung im ländlichen Raum mit einem Bus oder Zug pro Stunde. Zusätzlich sollen notwendig Querverbindung, wie von Wals nach Grödig und auch anderen Umlandgemeinden geschaffen werden. Die Nachfrage wird dabei eine große Rolle spielen – möglichst kurze Reisezeiten durch direkte Verbindungen. Derzeit gebe es dafür viel Potenzial, welches nicht ausgeschöpft wird.

Eine Herausforderung wird neben der Taktverdichtung die Abstimmung zwischen Regional- und Stadtbussen. Auch größere Fahrzeuge werden in den Spitzenzeiten in Erwägung gezogen.

F. Roittner & C. Laible

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