25.10.2019 15:00 |

Planungen angelaufen

Warten auf die neue Neuhausbrücke in Rußbach

Gut Ding braucht Weile: Drei Monate nachdem die Neuhausbrücke an der Pass Gschütt Straße (B166) bei sintflutartigen Niederschlägen zerstört wurde, laufen die Planungen für die neue Stahlbetonbrücke auf Hochtouren. „Wir möchten 2020 mit dem Bau beginnen“, heißt es vom Land. Die Kosten dafür? Eine Million Euro!

Warten. Das heißt es für die Rußbacher auch in den kommenden Monaten, wenn sie auf der Pass Gschütt Straße (B166) in Richtung Abtenau unterwegs sind: Die Behelfsbrücke des Bundesheeres samt Ampelregelung bleibt den Tennengauern noch bis mindestens 2020 erhalten.

„Derzeit laufen die Abstimmungen für den Bau der neuen Stahlbetonbrücke zwischen dem Brückenbaureferat und der Wildbach- und Lawinenverbauung. Die Planungen laufen auf Hochtouren“, heißt des aus dem Büro von Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP). Baustart wegen der aufwändigen Vorarbeiten: frühestens 2020.

An welcher Stelle die neue Brücke mit 25 Metern Stützweite über den Rußbach führt, ist noch unklar. Fest steht aber: „Wichtig ist, dass der natürliche S-Verlauf des Baches erhalten bleibt“, meint Karl Huemer (ÖVP), Bürgermeister von Rußbach.

Das Land investiert rund eine Million Euro
Insgesamt wird das aufwändige Projekt dem Land eine Million Euro kosten – einen Teil davon könnte der Katastrophenfond des Bundes übernehmen. Bis die Rußbacher dann die neue Brücke nützen können, wird es aber noch dauern: „Wir hoffen natürlich sehr, dass die Brücke spätestens 2021 fertig sein wird, damit wir wieder freie Bahn haben“, sagt Huemer.

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