24.10.2019 06:00 |

Polizei-Überschuss

Napoli-Fans blieben in der Innenstadt versteckt

Es war ein nahezu langweiliger Abend für die Polizei. Nachdem sich für das Königsklassen-Match am Mittwoch rund 1500 „Tifosi“ angekündigt hatten, erlebte die Polizei vor dem Anpfiff ein Déjà-vu: Wie beim letzten Spiel der Bullen im März gegen den SSC Neapel warteten die Beamten in der Innenstadt vergeblich auf Fans.

Absperrgitter lagen bereit, Helikopter kreisten am Himmel und die Spezialeinheit WEGA war eigens aus Wien angereist: Die Polizei hatte sich am Mittwoch gut für den Fan-Ansturm aus Neapel gerüstet. Doch nur wenige der 1500 angereisten Fans waren in der Innenstadt zu sehen. „Es ist so ruhig wie an Tagen, an denen es kein Fußballspiel gibt“, meinte darum Manfred Karl vom Szenekundigen Dienst der Polizei. Tatsächlich reiste die Mehrheit der Neapolitaner privat oder in Fahrgemeinschaften und ohne Intermezzo in der Innenstadt direkt zur Bullen-Arena nach Kleßheim. Italienische Fangesänge oder Schlachtrufe hörte man darum nur vereinzelt.

Jedoch nicht alle Fans versteckten sich vor den Salzburgern. Die Schlachtenbummler vom Mailänder Napoli-Fanclub „Milano Partenopea“ machten vor dem Spiel noch einen Abstecher in die Getreidegasse. „Der SSC Napoli hat überall in Italien Fans“, scherzte einer der Mailänder. Daraufhin ging es für seine Fan-Kollegen und ihn weiter Richtung Stadion. In den Shuttle-Bussen, die vom Rudolfskai zur Bullen-Arena aufbrachen, hatten sie mehr als genug Platz.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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