Die bange Minuten hatte die Obersteirerin ausgerechnet an ihrem Geburtstag am 21. März erleben müssen, als sie gegen 12.30 Uhr an einer Haltestelle in Liezen auf den Bus wartete und von den drei jungen Verdächtigen (alle aus dem Bezirk Liezen) zum Opfer gemacht wurde.
Pensionistin 45 Minuten lang traktiert
Die 72-Jährige war gerade dabei, den Fahrplan abzulesen, als eines der Mädchen sie von hinten geschlagen haben soll. Dann bedrohte das Trio die Frau und forderte sie auf, den Inhalt ihrer Tasche herauszugeben. Doch das Opfer behielt die Nerven, wehrte sich, setzte sich auf eine Bank und hielt die Tasche fest. Daraufhin sollen die Schülerinnen die Pensionistin 45 Minuten lang in Schach gehalten haben - erst dann machten sie sich aus dem Staub.
Die Frau hatte zwar ihr Handy dabei, traute sich aber nicht, es aus der Tasche zu holen und um Hilfe zu rufen. Nach dem Vorfall erstattete das geschockte - aber glücklicherweise unverletzt gebliebene - Opfer sofort Anzeige bei der Polizei.
Mädchen wollten Opfer "verarschen"
Einige Zeit nach dem versuchten Raubüberfall erkannte die Pensionistin zwei der Verdächtigen zufällig in der Zeitung wieder. Die Polizei konnte das Trio nun ausforschen - teilweise sind die Mädchen geständig. Sie wollten das Opfer laut eigenen Angaben lediglich "verarschen". Der Fall wurde an das Jugendamt übertragen.
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