"Die Eltern wollten gar keine Anzeige erstatten", berichtet einer der erhebenden Beamten. Die Mutter des 18-Jährigen lebt in Italien. Aber immer, wenn sie auf Besuch war, soll er sich auch an ihrem Schmuck vergriffen haben. Mal hier einen Ring, mal dort eine Kette.
Verkauft hat der Verdächtige die Beute laut Polizei bei einer Goldankaufsfirma in Graz. Als die Mitarbeiterin dort skeptisch wurde und eine Ankaufsbestätigung forderte, hat er diese selbst gefälscht - bis der Schwindel schließlich aufflog. Das für den Goldschmuck erhaltene Geld gab der Verdächtige laut Exekutive unter anderem für sein Auto und Discobesuche aus. Die Beamten ermitteln derzeit auch gegen einen mutmaßlichen Komplizen. Der Lehrling legte im Zuge der Einvernahmen durch die Polizei ein Geständnis ab, er wird angezeigt.
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