Es war nicht das erste Mal, dass der junge Oststeirer ein Auto unbefugt in Betrieb nahm. Er ist bei der Polizei bereits mehr als bekannt. Doch diesmal hätte die Aktion ins Auge gehen können...
Zündschlüssel im Handschuhfach
Vor einem Kfz-Betrieb war der 15 Jahre alte Opel Vectra zum Verkauf abgestellt gewesen. Im Handschuhfach entdeckte der Jugendliche, der in Graz in einer betreuten Wohngruppe lebt, den Zündschlüssel - und raste los: 40 Kilometer über die "Süd" bis nach Studenzen (Bezirk Feldbach). Dort machte er eine Pause, um zu telefonieren.
Mit über 100 km/h duchs Ortsgebiet
Einem 45-jährigen Polizisten, der privat unterwegs war, fiel der Wagen auf, weil er keine Kennzeichen hatte. Als er an die Fensterscheibe klopfte und seinen Dienstausweis vorzeigte, gab der 14-Jährige Gas. Mit über 100 km/h raste er durch diverse Ortschaften, bis er in Feldbach im Straßengraben landete. Ein erhebender Beamter: "Auf der Flucht geriet er mit dem Auto auf den Gehsteig und beschädigte einen Reifen - deswegen der Unfall."
Auto Schrott, Bursche unverletzt
Der Beamte weiter: "Er blieb unverletzt, was unglaublich war. Das Auto ist nämlich Schrott." Am Ufer der Raab wurde der geflüchtete Jugendliche schließlich aufgegriffen. Er erzählte, dass er nur eine Internet-Bekanntschaft besuchen wollte. Anzeige auf freiem Fuß!
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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