13.10.2019 12:00 |

Paracelsusbad

22 Grad hielten nicht vom Hallenplanschen ab

Selbst ein strahlender Herbsttag hielt die Salzburger nicht auf. Bis zu Mittag ließen es sich 280 Badehungrige nicht nehmen, das neue Paracelsusbad beim Mirabellgarten, das am Samstag offiziell die Türen öffnete, zu testen. Nur am neuen Einmeter-Sprungbrett hatte mancher Badegast einige Kleinigkeiten auzusetzen.

Ein Handschlag da, ein paar Worte zur Begrüßung dort und ein Fingerzeig zur Treppe: Paracelsusbad-Betriebsleiter Gerhard Smöch erklärte den ersten Badetag im neuen Hallenbad in der Auerspergstraße 2 zur Chefsache und wies die ersten Badegäste zur Kassa im ersten Stock. Bereits seit 9 Uhr früh war die 1600 Quadratmeter große Badelandschaft offiziell freigegeben.

Dort hatten es sich am Samstag kurz nach Badebeginn bereits einige Senioren, Väter und Schüler auf den Liegen bequem gemacht. Auch der Saunabereich im ersten Stock stieß auf Anklang. Das gute Wetter am Eröffnungstag war Smöch kein Dorn im Auge. „So können sich alle Abläufe ganz langsam einspielen“, betont der Chef. Er durfte sich ohnehin am späteren Nachmittag noch über Wanderer freuen, die frisch vom Berg kamen und danach mit einer Zweistundenkarte um fünf Euro den Sprung ins kühle Nass wagten.

Die Einweihung des Bades im rundum modernisierten Kurhaus verlief fast glatt. Kleine Startschwierigkeiten wie Ausfälle von Kassasystemen oder Probleme mit der Wasserrutsche trübten den Badespaß der knapp 300 Erstbesucher nur in geringem Ausmaß.

Sprungturm beliebt bei den Jugendlichen

Vor allem die Jugend zeigte sich begeistert. Der Sprungturm und die Kletterwand, die bereits im alten Paracelsusbad für strahlende Kinderaugen sorgten, wurden auch am Tag der Premiere schon eifrig von Schülern genutzt. Nur ein Aspekt am neuen Bad sei störend: „Das Sprungbrett federt nicht so gut wie in anderen Bädern“, kritisiert Jan Fürlinger (17).

Für die älteren Semester unter den Badegästen standen andere Aspekte im Vordergrund. Speziell die Architektur zog während des Schwimmens bewundernde Blicke auf sich. Noch mehr wussten die Besucher jedoch den Standort des Bades zu schätzen. „Wir müssen jetzt nicht mehr nach Freilassing zum Schwimmen fahren“, freut sich Heinz Buchroither, der mit seinen Kindern extra aus Großgmain in die Mozartstadt gekommen ist. Für 25 Euro kann er noch öfter in den Genuss des neuen Bades kommen. Das ist der Preis einer Familienkarte.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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