12.10.2019 05:50 |

Millionen-Ersparnis

Murkraftwerk verleiht Graz ein neues Gesicht

Auf der Zielgeraden! Nach der Inbetriebnahme des Kraftwerks ist auch beim zweiten Mega-Projekt entlang der Mur in der Landeshauptstadt ein Ende in Sicht. Der zentrale Speicherkanal wird zum Jahreswechsel mit der Mur verbunden sein. Graz hat beim Bau übrigens viel Geld gespart.

450 Meter trennen den 5,2 Kilometer langen Speicherkanal noch vom Lückenschluss mit der Mur, der aber Ende dieses Jahres erfolgen soll. Zwei Monate ist man aktuell dem Zeitplan voraus - Anfang 2022 wird der Kanal (weitere bauliche Maßnahmen sowie die komplexe maschinelle Ausrüstung werden in den Jahren 2020 und 2021 vorgenommen) seinen Betrieb aufnehmen. „Und wir sind nicht nur der Zeit voraus, sondern haben auch Geld gespart“, sind Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und sein „Vize“ Mario Eustacchio (FPÖ) stolz.

Millioneneinsparung?
Im Moment sind das 5,5 Millionen Euro bei budgetierten Kosten von 81,4 Millionen - bis zum Ende der Bauzeit ist man optimistisch, sogar zehn Millionen einzusparen. Was dann ziemlich genau jener Summe (exakt 10,009 Millionen Euro) entsprechen würde, die der Gemeinderat in der kommenden Sitzung für die Attraktivierung des „Lebensraum Mur“ freigeben wird.

„Wir bringen die Mur zu den Menschen“
„Das Murkraftwerk bring uns nicht nur Strom, sondern bietet auch die einzigartige Chance, einen Lebensraum für die Grazerinnen und Grazer neu zu entwickeln, ist Nagl überzeugt. Ins selbe Horn bläst sein Stellvertreter. „Wir bringen die Mur zu den Menschen. So eine Wildwasser-Sektion, wie sie dann kommen wird, gibt es sonst nirgends - und dazu wird sie für die Wassersportler acht Monate im Jahr benutzbar sein“, sagt Eustacchio.

Bevor diese Wassersportarena aber in Betrieb genommen wird, sind noch umfangreiche Tests (Hochwasserthematik, Funktion der hydraulischen Steuerung etc.) im Labor der TU Graz notwendig.  Als erstes Projekt in der Reihe von Attraktivierungsmaßnhamen (Bootshaus, Marina, Stadtbalkon ...) wird übrigens die Augartenbucht im März nächsten Jahres für die Bewohner freigegeben. Hier werden im November noch Bäume gesetzt und denen will man, wie auch dem Rasen, noch etwas Zeit zum Anwachsen geben.

Marcus Stoimaier
Marcus Stoimaier
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