"Ich hab schon viel erlebt, aber dieser Protest grenzt an Dummheit - die Fürstenfelder haben ja einen Verfolgungswahn", goss Gmunden-Manager Stelzer einmal mehr Öl ins Feuer. Auch Noch-Fürstenfeld-Präsident Harry Fischl legte nach, machte seinem Ärger mit einem offenen Brief (Titel: "Mord am Sport") auf der Klub-Homepage Luft.
Fischl prangerte in dem Schreiben die Leistung mancher Schiedsrichter und das Verhalten der Betreuer von Gmunden in dieser Finalserie an. Erstmals meldete sich auch Fürstenfeld-Coach Bob Gonnen (im Bild) zu Wort, versteht die Aktionen seines Gegenübers Mathias Fischer nicht. "In Italien oder Deutschland wird ein Trainer, wenn er sich so aufführt, langfristig gesperrt."
Bedingte Strafe für Youngblood
Apropos Sperre: Obwohl er sich für seine Schiri-Beleidigung entschuldigt hatte, verpasste die Bundesliga Füstenfeld-Spielmacher Jay Youngblood am Samstag eine bedingte Sperre für zwei Spiele. Youngblood fehlt damit beim Finale am Sonntag.
Die Liga teilte außerdem mit, dass bezüglich der weiteren Vorfälle (Beleidigung, unerlaubte Kritik) im Rahmen der Finalserie gegen beide Klubs Verfahren eingeleitet werden.
Bundesliga-Finale, 5. Spieltag, Sonntag (18.00 Uhr): Fürstenfeld - Gmunden. Stand in der "best of five"-Serie: 2:2. Bisherige Ergebnisse: 80:79, 70:85, 68:65, 79:82.
von Alex Petritsch ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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