Bluttat in Edlitz

Zweite Gewalttat in Familie: Gemeinde unter Schock

Thomasberg bei Edlitz im südlichen Niederösterreich steht unter Schock, nachdem es in der Gegend bereits zum wiederholten Male zu einer brutalen Gewalttat kam. Wie berichtet, war am Montagabend die wohlhabende Emma Sch. in ihrem Anwesen attackiert und erschlagen worden. Vor drei Jahren war die Familie des Opfers bereits ins Visier Krimineller geraten, die Schwester des nunmehrigen Mordopfers wurde damals in ihrem Eigenheim überfallen. Indes wird der mutmaßliche Täter im Krankenhaus polizeilich bewacht, er war auf seiner Flucht von einem Lkw erfasst worden.

Was sich am Montagabend in dem Haus der Pensionistin tatsächlich abgespielt hatte, kann wohl erst die Einvernahme des mutmaßlichen Täters beantworten. Dieser wird derzeit im Spital behandelt, nachdem er etwa drei Stunden nach dem tödlichen Angriff auf die 85-jährige Emma Sch. auf der A2 bei Warth von einem Lkw erfasst und verletzt wurde. Der Verdächtige wird im Krankenhaus polizeilich überwacht, seine Festnahme folgt.

Vermögensberater unter Tatverdacht
Ihren mutmaßlichen Mörder kannte die rüstige 85-Jährige, soll es sich doch um ihren Vermögensberater handeln. Geld als mutmaßliches Mordmotiv liegt da nicht weit entfernt, die Hintergründe allerdings sind - vorerst - noch im Dunklen. Es ist jedenfalls nicht die erste Gewalttat innerhalb der Familie der wohlhabenden Pensionistin: Bereits im Februar 2016 waren die Schwester der Frau und deren Ehemann Opfer eines Raubüberfalls in ihrem Zuhause geworden.

Eine mehrköpfige Gruppe rumänischer Staatsbürger - teils vorbestraft - hatte das Paar in ihrem Haus überrascht. Die Täter schlugen die beiden nieder und fesselten sie mit Handschellen. Im September 2016 mussten sich die Männer vor Gericht verantworten und wurden wegen schweren Raubes bzw. Beteiligung zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

Täter bei Flucht beobachtet
Zunächst war man auch am Montagabend von einer „Home Invasion“ im klassischen Sinne ausgegangen. Ein Nachbar hatte die 85-jährige Pensionistin am Abend plötzlich laut um Hilfe schreien hören. Als der Zeuge Nachschau hielt, sah er gerade noch einen Mann aus einem der Fenster des Hauses der Frau springen und davonlaufen. Erst im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass Täter und Opfer einander kannten.

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