Erling Haaland

25 Berichte alleine zum Salzburger Supertalent

Kaum eine Woche vergeht, in der Erling Haaland nicht die Schlagzeilen in den (rot-weiß-roten Sport-) Medien schmückt: Was angesichts von 14 Scorerpunkten (11 Tore, 3 Assists) in sieben Salzburg-Pflichtspielen logisch ist. Es verwundert auch nicht, dass die spanische Sportzeitung „Marca“ den 19-jährigen, 1,94 Meter großen Stürmerhünen unlängst als „unaufhaltsame Bestie“ bezeichnet hat. „Zu Erling haben wir alleine 25 Berichte erhalten“, so Salzburgs Christoph Freund.

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Es passt ins Bild, dass der gemeinsam mit Klubkollege Dominik Szoboszlai (Ung) teuerste Liga-Kicker (je 12 Mio. € Marktwert laut transfermarkt.at) heute sein A-Länderspieldebüt für Norwegen geben dürfte. Weshalb die Wikinger vor der EM-Quali-Partie gegen Malta vom neuen Wunder-Angriff um Haaland, Real Madrid-Leihgabe Martin Ödegaard (aktuell bei Real Sociedad) und Bournemouths Goalgetter Joshua King im Team von Lars Lagerbäck träumen.

All diese Fakten und Visionen zeigen nur, dass sich die Verpflichtung Haalands in der Winterpause 19/20 als Volltreffer entpuppen sollte. Aber wie stellten die Bullen vorab sicher, dass die in den damals erst 18-jährigen Jungspund investierten fünf Millionen Euro eines Tages echt rentieren würden?

Wenn man den Ausführungen von Christoph Freund lauscht, wird klar, dass das Loseisen von Molde minuziös geplant war: „Abgesehen von Liga-Spielen haben unsere Scouts bei diversen Nachwuchsländerspielen und bei Trainingseinheiten zugesehen, Material gesammelt, mit seinem Umfeld gesprochen. Zu Erling haben wir alleine 25 Berichte erhalten, unzählige Stunden an Videomaterial“, beschreibt Salzburgs Sportboss das Vorgehen. Blitz- und (hastige) Last-Minute-Transfers? „Wollen wir vermeiden!“ Ein Grund, warum jüngst seltener daneben gegriffen wurde.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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