28.08.2019 07:21 |

In der Stadt Salzburg

Polizisten retten erschöpften Flamingo aus Kanal

Erschöpft, aber unverletzt überstand ein Flamingo in der Stadt Salzburg einen ungewollten Badeausflug im Almkanal: Das Tier büxte von seiner Kolonie beim St. Peter-Weiher aus und gelangte in den Kanal. Die Strömung riss das Tier mit und trieb es über zweieinhalb Kilometer weit ab. Passanten versuchten den hilflosen Flamingo aus dem Wasser zu holen, vergeblich. Erst beim Augustinerbräu in Salzburg-Mülln konnten ihn Polizisten aus seiner misslichen Lage befreien.

Die Flamingo-Kolonie in der Stadt Salzburg ist ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel vieler Salzburger. Dienstagabend ging einer der Flamingos selbst auf Abenteuertour, doch das sollte eher ungemütlich enden. Das Tier warf sich in den nahen Almkanal, die Strömung riss es sofort mit.

„Panisch rudernd“
Mehrere Passanten konnten das panisch rudernde Tier schon kurz darauf bei der Riedenburg vorbeitreiben sehen. Die besorgten Bürger verständigten die Polizei und halfen tatkräftig bei der Suche nach dem inzwischen aus den Augen verlorenen Flamingo“, so Polizeisprecherin Nina Laubichler.

Die alarmierte Streife ortete den völlig entkräfteten Vogel schließlich im Bereich des Müllnerbräus, in den Fängen eines Treibgutgitters. Bis dahin hatte der Flamingo schon eine Strecke von rund zweieinhalb Kilometern zurückgelegt. Der geschockte Flamingo konnte nach seiner Rettung wohlbehalten zu seinen Artgenossen zurückgebracht werden.

Nicht das erste Mal
Es war nicht der erste „Ausbruch“: Bereits 2014 wurde ein Flamingo in Salzburg von Polizisten eingefangen. 2007 hielt ein ausgerissener Flamingo die Feuerwehr auf Trab.

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