Das Edel-E-Bike, das mit einer in der Steiermark entwickelten in den Hinterradmotor integrierten Dreigangnabe ausgerüstet ist, wird vorläufig in einer limitierten Stückzahl von 500 in Deutschland produziert und mit dem in Kanada hergestellten Motor bestückt.
Freie Kapazitäten im Kanada-Werk
Das BionX-Werk in Kanada sei für 90.000 Motoren ausgelegt, man habe hier noch Kapazitäten frei. Das sei der Grund, warum man die Pläne für eine eigene Produktion in der Energieregion Weiz-Gleisdorf zur Versorgung des europäischen Marktes verschieben musste, so der Europa-Verantwortliche von Magna Marque, Karl Pieber. "Wir brauchen eine kritische Größe. Und die ist im höherpreisigen Segment nicht so leicht zu erreichen", erklärt Pieber.
Spargang in der Oststeiermark
In der Oststeiermark, wo man binnen zwei Jahren 100 Jobs schaffen wollte, fährt man vorerst im Spargang: Der zweite Unternehmensstandort Lebring wurde in den Europa-Sitz Weiz integriert. Bis Jahresende sollen von hier aus 20 bis 25 Personen mit Entwicklungsaufgaben und für den Verkauf in Europa zuständig sein.
"Standort fundiert vorbereiten"
"Wir wollen den Standort Oststeiermark fundiert vorbereiten", betont Pieber und argumentiert auch die vorsichtige Markteinführung der "Styriette": "Wie der Messeauftritt in Graz gezeigt hat, kommt die Idee an. Aber es ist ein Lowvolume - Highend-Produkt." Das Edel-E-Bike schlägt sich mit 3.490 Euro zu Buche - dafür gibt es allerdings Features wie Energierückgewinnung über Bremse und Motorbremse, die die Reichweite um 15 Prozent erhöht. Für 2011 ist eine stärker motorisierte Mofa-Version der "Styriette" geplant.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.