15.08.2019 08:00 |

In Ecuador gestartet

Mini-Frosch „Klausi“ überlebt Reise in Schachtel

Erinnern Sie sich? Im Mai musste der Grazer Reptilienexperte Werner Stangl zum Zentrallager eines Supermarkts nach Graz-Umgebung ausrücken. Mitarbeiter hatten in einer Bananenschachtel eine hochgiftige Spinne gefunden. Am Dienstag entdeckten Mitarbeiter eines Marktes in Deutschlandsberg wieder ein exotisches Tier in einer Bananenschachtel aus Ecuador - einen winzigen Frosch!

Ihr Biss ist absolut tödlich: jener der aggressiven Bananenspinne. Eine solche entdeckten Anfang Mai die Mitarbeiter des Zentrallagers eines Großhändlers in Graz-Umgebung. Eingefangen werden konnte das Tier aber nie.

Klausi“ hockte zwischen Bananen
Alles andere als gefährlich ist der sogenannte Knickzehenlaubfrosch. Und auf genau so ein Tier, gerade einmal zwei Zentimeter groß, stieß am Dienstag eine Mitarbeiterin eines Supermarktes in Deutschlandsberg. Sie packte gerade die Bananenschachtel aus, die aus dem weiten Ecuador (Südamerika) eingetroffen war.

Plötzlich saß er da, mitten im Obst, der kleine helle Hüpfer. Vorsichtig setzte sie ihn in ein Plastikgefäß. Dann war einmal mehr Werner Stangl gefragt! „Ich hab ja schon viele Tiere in Obstlieferungen gehabt: Schlangen, Spinnen und Skorpione. Aber ein Frosch, das ist auch mir noch nie passiert!“

Lange Reise ohne Futter überlebt
Mit Hilfe von Experten des Naturhistorischen Museums in Wien konnte er als Knickzehenlaubfrosch enttarnt werden. Dass „Klausi“, wie er getauft wurde, die tage-, vielleicht sogar wochenlange Reise ohne Futter und Wasser überlebt hat, ist ein Rätsel. „Er war zu Beginn auch nicht sehr sprunghaft und eher schläfrig. So wie es aussieht, geht es ihm jetzt viel besser.“ Stangl hofft nun auf ein geeignetes Plätzchen, in die Heimat wird „Klausi“ aber wohl nicht zurückkommen.

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