13.08.2019 15:51 |

Familie kümmert sich

Kälbchen „Malou“ von seiner Mutter verstoßen

Vergangene Woche erblickte ein kleines „Dahomey“ - eine sehr seltene Zwergrindrasse - auf dem Erlebnisabauernhof Grödig in Salzburg das Licht der Welt. Leider wurde es von der Mutterkuh „Bindi“ nicht angenommen. Familie Gfrerer handelte umgehend und zieht das Kälbchen seither mit dem Fläschen auf. Getauft wurde es bereits auf den Namen „Malou“. Er bedeutet, wie passend, kleines Mädchen.

Dahomey-Zwergrinder bringen, wie andere Rinderrassen auch, jährlich ein Kalb zur Welt. Bei der Geburt ist der Nachwuchs gerade einmal 40 bis 45 Zentimeter groß und zehn bis 15 Kilogramm schwer. Zum Vergleich: Das Kalb eines modernen Hochleistungsrindes kann je nach Rasse mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm ins Leben starten.

Vom Aussterben bedroht
Das Dahomey-Zwergrind ist eine ursprüngliche Zwergrinderrasse, dessen Erscheinungsbild sich in Afrika ohne menschliches Zutun entwickelt hat.
Andere kleinere Rinderrassen, wie zum Beispiel das irische Dexter-Rind, sind durch gezielte Kreuzung verschiedener Rassen klein gezüchtet worden. Da diese Rasse aufgrund ihrer geringen Größe und Milchleistung keinen wirtschaftlichen Nutzen hat, wird sie kaum gehalten und gezüchtet, gerät immer mehr in Vergessenheit und ist von Aussterben bedroht.

Seit 2015 ist die Familie Gfrerer stolzer Besitzer und Züchter von dieser seltenen Rasse. In ganz Europa gibt es heute nur mehr wenige Hundert dieser Tiere. Das kleine Kälbchen „Malou“ wohnt nun neben etlichen anderen Tieren wie Alpakas oder Ponys auf dem Hof in Grödig und kann nach Terminvereinbarung sogar besucht werden.

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