31.07.2019 06:00 |

Vertrag verlängert

Letzte Krisenpflegemutter der Stadt darf bleiben

Eigentlich wäre der Vertrag der einzigen Krisenpflegemutter in der Stadt Salzburg mit September ausgelaufen. Nun bleibt ihre Anstellung erhalten - ein bis zwei weitere Posten sind sogar möglich.

Eigentlich fallen Krisenpflegeeltern in den Zuständigkeitsbereich des Landes. Weil diese bis vor kurzem aber lediglich mit Pflegekindergeld honoriert wurden und sich immer weniger für die Pflege kleiner Kinder aus Krisensituationen fanden, nahm die Sozialstadträtin Anja Hagenauer (SPÖ) das Thema selbst in die Hand: Sie schuf die erste Festanstellung für die einzige Krisenpflegemutter in der Stadt Salzburg, Claudia Winkler. Für alle anderen Pflegeeltern im Bundesland gibt es seit Juli eine Anstellung über das SOS Kinderdorf.

„Braucht faire und gerechte Entlohnung“

In dieses Verhältnis wäre auch Frau Winkler ab September gerutscht. Damit hätte sie statt 1100 Euro netto nur noch knapp die Hälfte bekommen. Für Hagenauer keine Lösung: „Die Pflege der Kleinsten in unserer Gesellschaft braucht eine faire und gerechte Entlohnung.“ Inzwischen hat Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) zugesichert, die Stelle zu erhalten. „Es ist uns wichtig, dass es auch weiterhin jemanden gibt, der diesen Job macht“, so der Stadtchef. Er steht auch weiteren Anstellungen – wie die SPÖ-Gemeinderat Sebastian Lankes fordert – offen gegenüber.

Für Frau Winkler sind das „fantastische Neuigkeiten“. Sie hätte den Job aber nie aufgegeben, egal zu welcher Bezahlung.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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