30.07.2019 09:00 |

Auf der Wildspitze

Marathoneinsatz der Bergrettung Sölden

Einen spektakulären und fordernden Einsatz hat die Bergrettung Sölden am Sonntag, wie berichtet, zu einem Happy End gebracht: Die „Krone“ sprach nun mit den Bergrettern, die aus rund 3500 Meter Höhe einen unter dem Gipfel der Wildspitze abgestürzten Deutschen mit der Gebirgstrage bei widrigen Verhältnissen durch schwierigstes Gelände ins Tal brachten.

„Wir wurden gegen 13 Uhr alarmiert, dass unterhalb des Südgipfels der Wildspitze ein Bergsteiger abgestürzt ist und sich dabei schwer verletzt hat“, schildert Einsatzleiter Maxi Riml von der Bergrettung Sölden. Wegen der Wetterbedingungen – es herrschte schlechte Sicht und regnete bzw. schneite – konnte der Notarzthubschrauber nicht zum Unfallort vordringen.

Notbiwak für Verletzten
„Eine Dreier-Mannschaft von uns wurde zur Bergstation des Sessellifts „Wildes Mannle“ geflogen und stieg dann zu dem Verletzten hinauf, der sich in etwa 3500 Meter Höhe befand“, schildert Riml. Die ersten Bergretter trafen gegen 16 Uhr bei dem Deutschen ein. Der 34-Jährige hatte sich an der Schulter, am Knöchel sowie am Kopf verletzt und war bereits stark unterkühlt. Die Bergretter errichteten daher ein Notbiwak.

Unterdessen brachte eine weitere Mannschaft mit dem Geländefahrzeug Material nach oben und stieg dann ebenfalls knapp 1000 Höhenmeter zum Verunglückten empor. Mit im schweren Gepäck hatten sie die Gebirgstrage. „Der Transport des Patienten gestaltete sich sehr schwierig, zumal es schneite bzw. regnete und wir den Verletzten über Schneefelder und Blockwerk hinunter zur Breslauer Hütte tragen mussten“, schildert Einsatzleiter Riml. Von dort wurde der Mann mit der Materialseilbahn zu den Rofenhöfen gebracht und schließlich mit der Rettung ins Krankenhaus Zams gefahren. Erst gegen 23.30 Uhr - nach fast elf Stunden - war der Einsatz beendet.

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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