Mittlerweile wird nicht mehr nur vor Geschäften in Einkaufsstädten wie Liezen und Leoben die Hand weit aufgehalten: "In der Obersteiermark läuten Bettler auch bei Privaten an und betteln um Geld, das weiß ich aus eigener Erfahrung", schrieb eine steirerkrone.at-Userin.
Tatsächlich mehren sich bei der Polizei Beschwerden von Anrainern, die von Ausländern an der Wohnungstüre belästigt werden: "Habe Hunger, bitte Geld!" Die Politik scheint machtlos zu sein, in den vergangenen Monaten hat es aber zahlreiche Lösungsvorschläge gegeben.
Automaten und Gutscheine
Der Kleinkunstpreis für die unfreiwillig humoristischste Einlage zum Thema gebührt Susanne Winter, die als Grazer FPÖ-Chefin Bettelautomaten in der Herrengasse installieren wollte. Nicht viel besser ist die neueste Idee von Gerald Grosz: Der BZÖ-Chef will eine Standgebühr für Bettler. Nationalrat Bernd Schönegger (ÖVP) schlug unlängst vor, die Menschen sollten statt Geld besser Gutscheine und Kleidung schenken. Wie gesagt, Ideen gibt es viele. Aber keinen Stein der Weisen!
von Gerald Schwaiger, Gerald Richter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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