Rund 1.000 Bäume und 22 Hektar Grünfläche bietet der Stadtpark. Ein von der Stadtregierung beschlossener Masterplan soll die Grünfläche benutzerfreundlicher und ökologischer gestalten. So wird zum Beispiel die Trendsportart "Slacklining" in Zukunft nur noch in einem gewissen Bereich - beim Kinderspielplatz - erlaubt sein.
Grillen und Radfahren ist nach wie vor verboten: "Wir haben eine Umfrage unter den Benutzern durchgeführt - und ein Radfahrverbot war eindeutig erwünscht", so Lisa Rücker. Für die Versorgung der Flora wird im Frühjahr ein "Parkpflegewerk" beantragt, das ab 2011 für die Gestaltung und Pflege der Anlage zuständig sein soll.
Bessere Beleuchtung und mehr Securitys
"Wir wollen mit besserer Beleuchtung und mehr Präsenz der Ordnungswache das Sicherheitsempfinden der Parkbewohner erhöhen", sagte Nagl. Der Park solle außerdem barrierefrei gestaltet und mit Informationsschildern versehen werden. Neben der teilweisen Erneuerung der Alleen stehen unter anderem auch eine eingezäunte Hundewiese, ausreichend Behindertenparkplätze, eine Verbesserung des Radweges rund um den Park sowie eine Verbindung zwischen dem Karmeliterplatz und dem Stadtpark auf dem Programm.
Finanziert werden soll die Umsetzung vorwiegend von den Grazer Wirtschaftsbetrieben. Genaue Kosten könnten noch nicht genannt werden, man schätze den Aufwand aber auf rund 75.000 Euro, hieß es am Freitag. Geplant ist die Neugestaltung des Nordteils bis Ende des Jahres, die weiteren Projekte sind Nagl zufolge an keine zeitliche Schiene gebunden. Für Interessierte gibt es am Samstag, dem 24. April, von 10.30 bis 17.00 Uhr beim Musikpavillon (bei Schlechtwetter im Forum Stadtpark) einen Informationstag.
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