Die Grazer Fahrrad-Cops kommen bisher nicht so recht auf Touren. Fünf gibt es derzeit, sie sind aber nur in unregelmäßigen Abständen im Einsatz. Vor vier Jahren wurde schon die "Jungfernfahrt" zum Desaster: Ein Polizist war bei der Verfolgungsjagd eines Drogendealers im Stadtpark zu Sturz gekommen und daraufhin im Krankenhaus gelandet.
Keine freien Kursplätze
Nun tritt die Grazer Polizei neuerlichen in die Pedale. Bis zum Sommer soll eine Truppe, bestehend aus zehn Beamten, einsatzbereit sein. Bis dahin müssen diese allerdings eine entsprechende Ausbildung in Wien durchlaufen. Doch hier droht schon wieder Ungemach - denn es gibt keine freien Kursplätze.
Laut Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) - ein erklärter Befürworter der Radpolizei - sei jedoch denkbar, dass die Stadt hier "einspringt". Eine berittene Polizei - wie 2006 vom damaligen schwarzen Gemeinderat und nunmehrigen Nationalrat Bernd Schönegger gefordert - wird es in der Murmetropole hingegen vorerst nicht geben. Die Stadt sei dafür zu klein, Kosten und Nutzen stünden in keiner Relation.
von Ernst Grabenwarter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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