16.06.2019 11:30 |

Waldbrand in Absam

Regen nützte nichts: Noch Glutnester vorhanden!

Für die Einsatzkräfte ist es sehr herausfordernd, einen Waldbrand völlig unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt sich in diesen Tagen im Tiroler Karwendelgebirge bei Absam. Die Löscharbeiten wurden am Sonntag fortgeführt. Es habe in der Nacht in diesem Gebiet zwar rund 15 Liter pro Quadratmeter geregnet, dies sei aber noch immer etwas zu wenig gewesen, sagte der Absamer Feuerwehrkommandant Bernhard Fischler.

Sonntagfrüh flog ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die Brandstelle ab, dabei habe man gesehen, dass noch immer Glutnester im Boden sind. „Diese müssten wir nun eigentlich händisch aufgraben und löschen. Da das Gebiet aber nur äußerst schwierig zugänglich ist, ist das nicht möglich“, erklärte Fischler. Deshalb werden die Löschflüge mit den Hubschraubern auch am Sonntag noch fortgesetzt.

Einsatzkräften stehen unter Zeitdruck
„Wir müssen diese Glutnester unbedingt jetzt noch bearbeiten, da für kommende Woche wieder heiße Temperaturen und kein Regen mehr angesagt sind“, so der Feuerwehrkommandant.

Die Löschhubschrauber sollen vom Helikopter mit der Wärmebildkamera, der über dem Brandbereich schwebt, eingewiesen werden. „Da man die Glutnester im Boden nicht sieht, müssen die Löschhubschrauber quasi ins Blinde löschen“, erklärte Fischler.

„Keine Ausbreitungsgefahr“
Wie lange die Löscharbeiten noch andauern werden, sei nur äußerst schwierig abzuschätzen. Es bestehe vorerst aber definitiv keine Ausbreitungsgefahr mehr, meinte der Feuerwehrmann.

Der Brand war Mittwochfrüh ausgebrochen, immer wieder waren seither Glutnester im Boden erneut aufgeflammt. Der Brandherd liegt auf rund 1900 Metern Höhe. Rund fünf Hektar waren betroffen.

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