"Was machen wir bloß mit Ihnen", fragt sich Richterin Gudrun Schmitt. "Sie tun mir irgendwie leid", so Staatsanwalt Arnulf Rumpold. Wie ein Häufchen Elend sitzt der zweifache Vater auf der Anklagebank - bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Monaten. Schon die erste Aktion - nach einem "Gstanzl" für seine "Ex" ging er mit Messern und Baseballschläger auf die Polizei los - hatte ihm eine Haftstrafe eingebracht.
Fünf Tage draußen, fährt er wieder zur seiner "Ex" und wartet auf sie auf deren Garage. Erneut hat der Mann ein Messer eingesteckt und wieder bedroht er die Polizei. "Das ist meine naive Neandertalerart", entschuldigt er sich. Der Angeklagte fasst sechs Monate Haft plus eine Therapie aus.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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