Umstrittenes Urteil

18 Monate geprüft: Keine Ermittlung gegen Richter

Steiermark
11.06.2019 16:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Anfangsverdachtsprüfung gegen Richter Andreas Rom nach seinem Freispruch für einen oststeirischen Arzt im September 2017 ist von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft abgeschlossen: Es werden keine Ermittlungen eingeleitet. Es sei kein Anfangsverdacht festgestellt worden.

Fast eineinhalb Jahre hatte die Prüfung gedauert. Angezeigt worden war der Richter von den Kindern des zunächst freigesprochenen Arztes, der voraussichtlich am Freitag bei der Neuauflage des Prozesses sein Urteil zu erwarten hat. Der Mediziner solle seine Töchter und seinen Sohn jahrelang gequält haben. Der Arzt streitet das ab. Die Neuauflage des Prozesses nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Graz, das das erste Urteil aufhob, läuft seit März 2019.

Auch keine Ermittlungen gegen Staatsanwalt
Nach dem für viele überraschenden Freispruch von Rom beim ersten Prozess hatten die Kinder den Richter wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs angezeigt - ebenso wie den Staatsanwalt, bei dem schon zuvor ebenfalls mangels eines Anfangsverdachts kein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Für beide Juristen ist der Fall nun abgeschlossen.

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