07.06.2019 17:30 |

Biker in Schladming

Radsport-Mekka

Bei der 21. Auflage der traditionellen Alpentour-Trophy der Mountainbiker wird das eigentliche Ski-Mekka Schladming über Pfingsten wieder zum Radsport-Zentrum. Über 400 Athleten, darunter Weltmeister und Olympiasieger, quälen sich über die vier Etappen im Raum Schladming-Dachstein. OK-Chef Gerhard Schönbacher blickt zufrieden zurück und reibt sich die Hände.

Die „Alpentour-Trophy“ - mittlerweile eine steirische Traditionsveranstaltung, die eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Seit 21 Jahren „strampeln“ die Organisatoren Gerhard Schönbacher und Regina Stanger unermüdlich wie die Radler selbst. Schönbacher blickt zurück. „Angefangen hat alles in Ramsau 1998, mit etwa 150 Startern. Dann haben wir eine Zeit lang den Prolog in Graz gehabt. Aber das war von der Logistik her beinhart. Seit acht Jahren fühlen wir uns jetzt schon in Schladming pudelwohl“, so der frühere Tour-de-France-Finisher, der heuer wieder die Crème de la Crème der Mountainbike-Szene bei seinem Rennen begrüßen darf. Alban Lakata etwa ist dreifacher Weltmeister, bei den Damen feiert mit Sabine Spitz eine deutsche Weltmeisterin und Olympiasiegerin ihre Schladming-Premiere.

Eine der Top-Starterinnen letztes Jahr war Christina Kollmann-Forstner. Die Vizeweltmeisterin fehlt heuer auf der Planai - der zuletzt öffentlich bekannt gegebene Dopingverdacht gegen die von der UCI mittlerweile gesperrte Steirerin ließ auch die Alpentour-Organisatoren zusammenzucken. Der Veranstaltung selbst hat die nächste Doping-Meldung im Vorfeld aber nicht geschadet, der Andrang ist nach wie vor riesig, genauso wie das internationale Medieninteresse. Es wird auch keine zusätzlichen Dopingtests geben. „Von der NADA wurde nichts in diese Richtung kommuniziert“ erklärt Regina Stanger vom OK-Team. Stichproben könnte es aber natürlich immer geben.

Georg Kallinger
Georg Kallinger
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