03.06.2019 18:00 |

Geburtstagsfest

Seit 50 Jahren fährt eine Gondel auf den Dachstein

Vor 50 Jahren fiel mit der offiziellen Eröffnung der Dachstein-Gletscherbahn der Startschuss zur Erfolgsgeschichte am Dach der Steiermark. Am Montag wurde das Jubiläum groß gefeiert.

„Am Anfang war ganz viel Dynamit“, erinnerten sich am Montag Pioniere an den Baubeginn für die Dachstein-Gletscherbahn. Denn der Platz für die Bergstation auf 2700 Metern, wo es den wohl den schönsten Blick über unser Land gibt, musste vor mehr als 50 Jahren erst eben gesprengt werden.

Das erste Kapitel zur Erfolgsgeschichte Dachstein war damit freilich geschrieben. Was folgte, war eine - für damalige Verhältnisse - technische Meisterleistung. Die Pendelbahn, die ohne Stützen konstruiert wurde, überwindet eine Strecke von 2147 Metern - fast 1000 Höhenmeter sind in Windeseile zu schaffen. Seit der ersten Bergfahrt am 21. Juni 1969 haben fast 9 Millionen Besucher so den östlichsten Gletscher der Alpen erklommen.

„Schönstes Büro“
„Mein schönstes Büro!“, strahlte Hausherr Georg Bliem zum Jubiläum bei blitzblauem Himmel mit der Sonne um die Wette. Erst 2003 haben die steirischen Planai-Hochwurzen-Bahnen die Anlagen auf dem Dachsteingletscher von der oberösterreichischen Dachstein Tourismus AG übernommen.

Friedliche Nachbarn
Von Rivalität zwischen den Nachbarbundesländern war bei der höchst gelegenen Geburtstagsfeier freilich nicht zu sehen. Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Ramsau-Bürgermeister Ernst Fischbacher ließen gemeinsam mit dem oberösterreichischen Landesrat Markus Achleitner und Obertraun-Bürgermeister Egon Höll die „magische Kraft des Dachsteins“ auf sich wirken. „Der Berg gehört uns allen“, war die Devise - und in trauter Einigkeit hat man sich schon vor Jahren auf die Teilung der Kommunalsteuer, die hoch oben anfällt, geeinigt.

Überwältigt vom Rundumblick, vom Sky Walk, vom Eispalast und von der einzigartigen Natur zeigten sich unter anderem auch die Sport-Legenden Charly Kahr und Alois Stadlober, Schladming-Bürgermeisterin Elisabeth Krammel sowie Steiermark-Tourismus-Chef Erich Neuhold.

Thomas Bauer
Thomas Bauer

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