War nicht gesichert

Zwei Arbeiter in Baugrube verschüttet: Tot!

Schrecklicher Unfall auf einem Erdbeerfeld in Haag im niederösterreichischen Bezirk Amstetten: Zwei Arbeiter wurden am Samstag beim Graben einer knapp drei Meter tiefen Baugrube von Erdmassen verschüttet und kamen dabei ums Leben. Ein weiterer Kollege konnte noch rechtzeitig herausspringen. Die Feuerwehr war mit Baggern im Einsatz, um die Erde beiseitezuschaffen. Für die zwei Verschütteten kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei gab am Samstagabend bekannt, die Künette sei nicht gesichert gewesen.

Die beiden 38-jährige Saisonarbeiter aus der Ukraine bzw. Rumänien hatten gemeinsam mit einem Firmenmitinhaber in einer 2,70 Meter tiefen, ungesicherten Künette Kanalrohr verlegt bzw. repariert. Gegen 11 Uhr gab plötzlich auf einer Länge von rund sechs Metern Erde auf einer Seite nach. Ein Arbeiter konnte sich laut Feuerwehr „in letzter Sekunde“ retten, seine beiden Kollegen wurden unter den Erdmassen begraben.

Feuerwehr-Großeinsatz, Notarzthubschrauber, Kriseninterventionsteam
Feuerwehren rückten aus, auch der Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ wurde nach Haag gerufen. Weiters stand ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. Wenig später war es traurige Gewissheit: Die beiden Arbeiter konnten nur noch tot geborgen werden.

Noch am Samstagnachmittag nahm das Arbeitsinspektorat die Erhebungen an Ort und Stelle auf, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich mit. Jener Arbeiter, der sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, wurde nicht verletzt.

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