01.05.2019 09:00 |

Polizeisportler

Salzburgs Asse setzen aufs Blaulicht

Insgesamt hatten wir fast 100 Anmeldungen für die Ausbildung“, erzählt Reinfried Herbst. „Wir konnten allerdings nur etwas mehr als 20 Sportler in das Programm aufnehmen.“ Der Slalom-Gesamtweltcupsieger 2010 aus Unken ist als Spitzensportkoordinator des Innenministeriums mitverantwortlich dafür, dass sich die heimische Polizei immer mehr zu einem höchst beliebten Arbeitgeber für Österreichs Topsportler entwickelt hat. „Hier werden die Athleten in einem Beruf ausgebildet, der ihnen nach dem Karriereende sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten eröffnet.“

Athleten sind begeistert
Kein Wunder also, dass aktuell auch gleich fünf Salzburger Spitzenathleten in Großgmain die Polizei-Schulbank drücken. Während Karateka Lara Hinterseer erst im vergangenen Herbst mit der Ausbildung begonnen hat, absolvieren Abfahrts-Ass Mirjam Puchner, Biathlet Nikolaus Leitinger, Skispringer Markus Schiffner und Skicrosser Adam Kappacher bereits das zweite Jahr. „Eine Supersache, die einem nicht nur Sicherheit während der Karriere gibt, sondern auch Perspektiven danach“, sagt Kappacher, der sich gut vorstellen könnte, nach einem Karriereende im Bereich der Alpinpolizei zu arbeiten.

Sonderbehandlung gibt es für die Sportasse aber keine. „Sie müssen dieselbe Ausbildung durchlaufen wie andere Polizeischüler“, stellt Herbst, der selbst die Polizei-Ausbildung absolvierte, fest. „Der Unterschied ist, dass sie dafür fünf Jahre Zeit haben und wir ein Modulsystem entwickelt haben, in dem sie ihre Prüfungen ablegen können.“

Peter Weihs
Peter Weihs
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