18.04.2019 09:20 |

Walserberg

Salzburg hofft weiter auf effektivere Kontrollen

Nach der Verlängerung der Grenzkontrollen in Deutschland muss die dritte Spur kommen. Diese wurde vom deutschen Innenminister Horst Seehofer bereits im Februar zugesagt. Es gibt auch einen Plan B: Falls die Kontrollen nicht effektiver werden, treten die im vergangenen Jahr erprobten Durchfahrts-Sperren in Kraft.

Die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland wurden wieder um ein halbes Jahr verlängert. Salzburg ist am Autobahn-Übergang Walserberg besonders davon betroffen. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer versprach effektiver Kontrollen um den Stau und den damit verbundenen Ausweichverkehr durch die Gemeinden zu verringern. Konkret soll, wie berichtet, eine dritte Kontrollspur Abhilfe schaffen.

Salzburg hat seine Aufgaben bereits erfüllt
„Wir tun auf Salzburger Seite alles, um dieses Ziel zu erreichen. Wir konnten das Einvernehmen zwischen Land Salzburg, Asfinag und der österreichischen Polizei schon vor längerem herstellen und sind startklar“, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und fügt hinzu: „Nachdem wir ja die Zusage bekommen haben, gehe ich schon davon aus, dass die Spur bis zum Sommer kommen wird.“ Man stehe im ständigen Kontakt mit den zuständigen deutschen Kollegen. Was aber passiert wenn es doch kein effektiveres Grenzmanagement in diesem Sommer geben wird? Schließlich liegt die Lösung nicht in Salzburger Hand. „Wir haben auf jeden Fall ein Plan B und sind vorbereitet“, so Schnöll. Dann werden die im vergangenen Jahr eingeführten Durchfahrtssperren wie etwa in Grödig wieder aktiv. Schnöll: „Und man muss sich noch weitere Maßnahmen überlegen.“

Wie man aus informierten Kreisen hört, sollen die deutschen Grenzwächter in Zukunft sensibler auf Staulängen in Salzburg reagieren. Der Osterverkehr wird es zeigen...

Felix Roittner
Felix Roittner
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