Polizei hat Bedenken

Viola Park „schlechtest möglicher Ort“ für Finale

Das Cupfinale zwischen Rapid und Salzburg am 1. Mai in Austrias Heimstätte sorgt bei den Behörden für Kopfzerbrechen. Gegenüber der „Krone“ äußerte Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl große Vorbehalte gegen den geplanten Ort der Begegnung. (Oben im Video sehen Sie, was Didi Kühbauer und Richard Strebinger zur Stadiondiskussion zu sagen hatten!)

„Die Sicherheitsbedenken sind gewaltig. Zigtausende Rapid-Anhänger im Stadion des Erzrivalen, das birgt ein enormes Gefahrenpotenzial, schon beim Anmarsch zur Generali-Arena“, so Pürstl, „das ist der schlechtest mögliche Ort für dieses Spiel!“

Pürstl für Happel-Stadion
Handhabe, das Finale in Favoriten zu untersagen, hat die Polizei laut ihrem Präsidenten nicht: „Diese Möglichkeit gibt es in einigen anderen Ländern, bei uns aber nicht. Wir können daher nur appellieren, dass die Vernunft siegt“, spricht sich Pürstl für das Ernst-Happel-Stadion als Spielort aus.

Die Wiener Polizei wird eine entsprechende Empfehlung samt Ersuchen um Verlegung an den ÖFB richten. Ein „Hintertürl“ also, ebenso möglich, dass eine Behörde (Magistrat? Stadt Wien?) das Spiel in Favoriten aus Sicherheitsgründen platzen lässt.

Warten auf Gipfel
Beim ÖFB bleibt man auf Kurs und hält am geplanten Finalort fest: „Wir planen weiter das Cup-Finale im Viola Park und bereiten uns nun gewissenhaft auf die beiden Besprechungen punkto Sicherheit am Montag und Donnerstag kommender Woche vor. Danach sehen wir weiter“, so Geschäftsführer Bernhard Neuhold.

Anja Richter und Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 04. Juni 2020
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