Di, 25. Juni 2019
25.03.2019 17:45

Er saß im Gefängnis

Dschihadist holte Familie in die Steiermark nach

Wieder Aufregung um einen Dschihadisten in der Steiermark: Der als Terrorverdächtiger geltende Syrer saß im Gefängnis und bezieht seit seiner Entlassung Sozialleistungen. Zudem konnte er sogar seine Mutter und Schwester in die Steiermark nachholen! Sein Cousin ist ein ähnlicher Fall ...

Bei steirischen Verfassungsschützern geht der Frust um. Zu wenig Geld, zu wenig Wertschätzung, zu wenig Personal, um die Aufgaben - vor allem die Observierung von Gefährdern und Dschihadisten - erledigen zu können. Und das, obwohl unbestritten ist und letzte Woche von Innenminister Herbert Kickl bestätigt wurde, dass die Steiermark Zentrum radikaler Muslime ist.

Und es ist ein besonderer Fall, der den Behörden aktuell im Magen liegt. Ali H. (Name v. d. Red. geändert), ein Syrer, kam 2015 als Flüchtling ins Land, wurde dann von Landsleuten als Terrorist enttarnt und zu 30 Monaten Haft verurteilt. Doch schon nach nur neun Monaten war Schluss mit Einsitzen - entlassen!

Das war vor einem Jahr. Danach gab’s einen Schweißkurs vom AMS, und selbstverständlich bezieht Ali H. bis heute sämtliche Sozialleistungen. Das Innenministerium prüfte zwar eine Abschiebung, doch die kam nie zustande. Weil Syrien ja Kriegsgebiet ist.

Verwandte legal nachgeholt
Aber jetzt kommt es noch dicker: Der junge Mann ist - so der Fachjargon - „Ankerperson“; das heißt, dass auch seine Verwandten legal nachgeholt werden können. Gesagt, getan: Mutter und Schwester leben mittlerweile - ebenfalls staatlich sehr fein versorgt - in der Obersteiermark.

Beim AMS wegen Dauerschwänzens hinausgeworfen
Und auch ein Cousin ist im Lande, der hat aktuell ein Verfahren wegen vermutlicher Mitgliedschaft in der Terrororganisation Livaa al Tawhid (Moslembruderschaft) am Hals, Ende März wird der Prozess am Straflandesgericht Graz fortgesetzt. Was so magerlt, ist, dass auch in diesem Fall Vater Staat weiter brav die Sozialleistungen zahlt, dazu hat das AMS einen Kurs zur Erlangung des Pflichtschulabschlusses gesponsert. Nicht sehr erfolgreich übrigens, der Mann ist wegen Dauerschwänzens hinausgeworfen worden. Trotzdem gab’s pro Tag 80 Euro Kursgeld. Übrigens: Ein österreichischer Arbeitsloser bekommt pro Tag 54 Euro.

Gerhard Felbinger
Gerhard Felbinger

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Völlig jenseitig!
Kurios! Suarez will Elfer nach Goalie-„Handspiel“!
Fußball International
Nachfolger von Sarri
Wird ER bald als neuer Chelsea-Coach präsentiert?
Fußball International
Weitere Ermittlungen
Leichenfund: Seniorin an Lungenembolie gestorben
Niederösterreich
Wacker schuldenfrei?
Innsbruck-Juwel Taferner zieht‘s zu Dynamo Dresden
Fußball National
Szoboszlai begehrt
Hat gar Barca Auge auf Salzburg-Jungstar geworfen?
Fußball International
Steiermark Wetter
18° / 30°
heiter
18° / 30°
wolkig
19° / 29°
wolkig
17° / 31°
wolkenlos
17° / 32°
wolkenlos

Newsletter