So, 17. Februar 2019
23.01.2019 07:30

Was sich ändert:

Zusätzliche Gemeindevertreter nach der Wahl

18 Gemeindevertreter mehr wird es im Bundesland Salzburg nach den Wahlen im März geben. In kleinen Orten, wie etwa Dorfbeuern oder Fuschl am See, wird es künftig 17 statt 13 Vertreter geben, weil sie über 1500-Einwohner-Marke gerutscht sind. Vor allem junge Bürger schaffen so den Sprung auf die Parteilisten. Hüttau und Mühlbach müssen hingegen auf je vier Posten verzichten.

Wieviele Bürger in der Gemeindevertretung sitzen, entscheidet die Anzahl der Bewohner im Ort. In elf der 119 Gemeinden wird es nach der Wahl am 10. März Änderungen geben. Während in neun Orten aufgestockt wird, gibt es in Hüttau und Mühlbach am Hochkönig künftig vier Vertreter weniger, da sie unter die 1500-Einwohner-Marke gerutscht sind.

Hüttau ist Veränderung bereits gewohnt
„Wir haben das auf und ab schon öfter erlebt“, erklärt Hüttaus Bürgermeister Rupert Bergmüller und fügt hinzu: „Aber das ist kein Problem, weil sowieso ein paar aufhören wollten.“ Auf der Suche nach Bürgermeister-Kandidaten haben es viele Gemeinden mittlerweile schwer, trifft das auch bei den Gemeindevertretern zu? „Das sehe ich bei uns gar nicht. Die jungen Leute sind sehr motiviert und wollen mitgestalten. Ich bin wirklich glücklich darüber“, sagt der Ortschef aus Dorfbeuern, Adi Hinterhauser. Seine Gemeinde hat mittlerweile die 1500-Einwohner-Grenze überschritten. Daher braucht der Ort um vier Gemeindevertreter mehr. Das gleiche gilt auch für Fuschl am See.

Viele junge Bürger stehen auf den Listen
Bgm. Franz Vogl: „Bei uns hat man, egal welche Fraktion, gut vorgelebt, dass es um die Sache an sich geht. Wir konnten viele junge Bürger für die Liste gewinnen.“ Eine größeren Gemeindevertretung bekommen auch: Goldegg – das jetzt über 2500 Einwohner hat – Adnet, Hof und Maishofen (über 3500) und Bergheim (über 5000).

Mitgestalten - aber nicht als Bürgermeister
Interessant zu beobachten ist die Tatsache, dass sich Orte bei der Suche nach geeigneten und willigen Bürgermeisterkandidaten immer schwerer tun, das Interesse der Bevölkerung an der Mitgestaltungen in den Gremien aber gefühlt sehr hoch ist. Einige Ortschefs haben sich vor dieser Wahl aus privaten Gründen aus der Politik zurückgezogen, was ein Indiz für den extrem hohen Zeitaufwand des Postens sein könnte.

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