Anfang Februar erreichte u. a. den Bürgermeister von Treglwang, Johann Grössing (Interview in der Infobox), ein in Salzburg aufgegebenes Schreiben. Der Absender bezeichnete sich als ehemaliger Student der Montanuniversität. Darin wurde behauptet, dass sich in der Gegend bis hin nach Schladming Uranerze befinden.
Hinweise auf Strahlung ignoriert
In den 70er-Jahren hätte man dahingehend Untersuchungen durchgeführt – und im Umgang mit diesen wäre man "sorglos" verfahren. Hinweisen auf Strahlung sei man nicht nachgekommen, die Bohrlöcher sollen nach Test-Ende nicht ordnungsgemäß verschlossen, das Umland kontaminiert worden sein.
Staatsanwaltschaft eingeschaltet
Laut Grössing hätte die Montanuni Leoben die Bitte um Aufklärung prompt beantwortet und die Untersuchungen bestätigt. Es seien Uranerze in dieser Gegend gefunden worden, diese seien jedoch "nicht abbauwürdig" gewesen. Der Treglwanger Bürgermeister hat nun die Staatsanwaltschaft Leoben eingeschaltet. "Ich würde mich nicht wohl fühlen, wenn von einer Gefahr die Rede ist und ich einfach nicht reagieren würde", so der Ortschef.
Keine ängstliche Stimmung, aber Interesse vorhanden
Von einer ängstlichen Stimmung könne man in Treglwang nicht sprechen, so der Bürgermeister. "Das Ganze ist nicht zu dramatisieren. Es ist aber schon ein Interesse bei den Leuten vorhanden, man will wissen, was da war."
Daten und Fakten
von Christa Blümel ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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