So, 20. Jänner 2019

Ehefrau erstochen

09.01.2019 06:11

Islam-Fanatiker „war eine tickende Zeitbombe“

„Ich habe immer gesagt, dass dieser Mann eine tickende Zeitbombe ist. Er war total wirr, hat ständig etwas vom Islam dahergeredet, wollte alle ,Ungläubigen‘ bekehren“, erzählt die geschockte Nachbarin der „Krone“ nach der schrecklichen Bluttat nahe Amstetten am Dienstag. Vor den Augen der gemeinsamen Kinder (im Alter von ein, drei, neun und 19 Jahren) soll Senol D. (37) seine zum Islam konvertierte Ehefrau Aurelia S. erstochen haben.

Der türkischstämmige Mann soll am frühen Dienstagnachmittag zu einem Küchenmesser gegriffen und auf seine Ehefrau eingestochen haben. Ein Fluchtversuch der vierfachen Mutter endete bei der Haustür: Dort soll ihr der Tobende einen dritten Messerstich verpasst haben.

Polizeisprecher: „Die Einvernahmen dauern an“
Der älteste Sohn wählte noch den Notruf - doch die Ärzte verloren im Spital den Kampf um das Leben der Frau, während Cobra-Beamte die Wohnung stürmten, in der sich der mutmaßliche Täter verschanzt hatte. Über das Motiv kann derzeit nur spekuliert werden: „Die Einvernahmen dauern an, die Kinder werden von einem Krisenteam betreut“, so Polizeisprecher Johann Baumschlager.

Fakt ist, Senol D. sah es nicht gerne, dass seine Frau plötzlich ohne Burka aus dem Haus ging, immer wieder trieb er sich laut Insidern auf Spielplätzen herum, auf Weihnachtsmärkten, bei Nachbarn, sprach vom Islam, Ungläubigen und dem „Bösen“. Der Verfassungsschutz hatte ihn bereits im Visier …

„Sehr aufdringlich versucht, zu bekehren“
Und auch in der Nachbarschaft war der 37-Jährige nur allzu bekannt. Immer wieder habe er auf „sehr aufdringliche Weise“ versucht, Menschen zum Islam zu bekehren, wie Anrainer schildern. Teilweise habe er täglich an Türen geläutet und das Gespräch gesucht. So mancher habe bereits „Angst vor ihm“ entwickelt, heißt es weiter. Beschwerden oder Meldungen - etwa bei der Polizei - habe es zwar gegeben, wird weiters berichtet, da der Mann bei seinen Bekehrungsversuchen jedoch nie aggressiv auftrat, waren den Behörden bislang die Hände gebunden.

Sandra Ramsauer und Matthias Lassnig, Kronen Zeitung/krone.at

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Niederösterreich
Aktuelle Schlagzeilen
Sperren in Innenstadt
Grazer Akademikerball: Kleine Demo, viel Polizei
Österreich
Kaiser vs. Türkis-Blau
„Nicht besser, wenn es anderen schlechter geht“
Österreich
„Krone“-Interview
Hasselhoff: „Ich bereue nichts in meinem Leben“
Video Show Adabei-TV
Niederösterreich Wetter
-3° / -0°
wolkig
-4° / 1°
heiter
-3° / 0°
stark bewölkt
-3° / 1°
stark bewölkt
-5° / -2°
stark bewölkt

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.