Mi, 16. Jänner 2019

Untersuchung der Uni

08.01.2019 19:30

24.655 Betten online: AirBnB in Tirol eine Macht

Mit einer Leerstandserhebung und verschärften Kontrollen für Vermieter-Plattformen reagiert die Politik auf die stark steigenden Wohnungspreise. Laut einer Untersuchung der Uni Innsbruck listet allein die Plattform AirBnB mit Stichtag zum Jahreswechsel 4383 Angebote mit einer Kapazität von 24.655 Betten auf. Die Stadt Innsbruck fordert im Sinne der „Waffengleichheit“ strengere Regeln.

Die Daten basieren auf einer Untersuchung, die das Institut für Geographie der Uni Innsbruckim Zuge der Betreuung des „Tirol-Atlas“ durchgeführt hat. Demnach listete AirBnB mit Stichtag 31.12.2018 für das Bundesland Tirol 4383 Angebote mit fast 25.000 Betten auf.

„Von 1777 unterschiedlichen Anbietern offerieren knapp 87 % eine ganze Wohnung und 13 % ein privates Zimmer innerhalb der Wohnung“, berichteten Innsbrucks BM Georg Willi und Vize Franz X. Gruber (VP) von der Studie. In Innsbruck wurden per 31. Dezember 1568 Betten in 568 Zimmern angeboten. Diese Zahlen spiegeln sicher nur einen Teil der Wahrheit wider, denn ausgebuchte und damit nicht verfügbare Angebote sind nicht erfasst.

Was bedeutet das politischfür die Stadt Innsbruck? „AirBnB im touristischen Bereich ist dann in Ordnung, wenn es ein zusätzlicher Vertriebskanal für touristische Angebote ist und diese Betriebe regulär Steuern zahlen. AirBnB muss aber radikal eingeschränkt werden, wenn dadurch ganzjährig nutzbarer Wohnraum dem Markt entzogen wird“, betonte Willi.

Er und Gruber sprechen sich für eine steuerliche Erfassung aller AirBnB-Vermieter aus und fordern Beschränkungen der AirBnB-Vermietung auf wenige Wochen im Jahr.

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