Die Grünen (im Bild Obfrau Lisa Rücker mit ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl), die ja mit der ÖVP in Koalition sind, hätten zwar erreicht, dass die Bereiche Soziales, Jugend, Frauen und Integration von der Kürzung um 15 Prozent ausgenommen wurden, dennoch seien viele Abteilungen des Magistrats und von der Stadt geförderte Institutionen zum Handkuss gekommen.
"In Zeiten eines Sparkurses müssen die Parteien mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Beitrag leisten. Wir fordern daher alle anderen im Grazer Gemeinderat vertretenen Parteien auf, unserem Beispiel zu folgen", so Vorstandssprecher Wolfgang Raback.
Offenlegung der Spenden erneut gefordert
Die Parteienförderung werde damit nicht grundsätzlich infrage gestellt. Sie sei wichtig, um unabhängige politische Arbeit zu leisten, müsse aber transparent und nachvollziehbar gestaltet sein. In diesem Zusammenhang forderte der Grazer Grünen-Sprecher einmal mehr die Offenlegung sämtlicher Parteispenden.
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