Mo, 10. Dezember 2018

So wird kontrolliert

04.12.2018 14:15

Wann Wiens Hundehalter künftig zum Alkotest müssen

Nach dem Inkrafttreten des neuen Wiener Tierhaltegesetzes Anfang 2019 wird es laut Polizeipräsident Gerhard Pürstl keine routinemäßigen Alko-Tests bei Haltern sogenannter Listenhunde geben. Kontrolliert werden soll im Anlassfall. Wenn der Verdacht besteht, dass der Besitzer alkoholisiert ist und dadurch andere gefährdet, wird die bekannte Atemluftuntersuchung durchgeführt. Ein erheblicher Mehraufwand sei nicht gegeben.

Das novellierte Gesetz sieht ein Limit von 0,5 Promille für Halter von sogenannten Listenhunden vor. Wer den Alko-Test oder auch den Vortest verweigert, macht sich strafbar. Die Mindeststrafe für Verstöße beträgt 1000 Euro. Einen erheblichen Mehraufwand stellen die Kontrollen nicht dar, da die Polizei nach eigenen Angaben pro Jahr allein bei Verkehrsteilnehmern rund 400.000 Alko-Vortests durchführt. Die neuen Regelungen im Tierhaltegesetz geben der Polizei nun ein geeignetes Instrumentarium in die Hand, im Anlassfall den Alkoholisierungsgrad auch effektiv festzustellen, so Polizeipräsident Gerhard Pürstl: "Bisher war das schwierig und eigentlich nur dann möglich, wenn es bereits zu einer schweren Verletzung oder gar Tötung eines Menschen gekommen ist.“

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Nieder mit Regierung“
Sozialistische Jugend: Auf Linie mit „Gelbwesten“
Österreich
Erschreckende Bilanz
Heuer bereits 42 Bluttaten an Frauen!
Österreich
„Besser statt größer“
Das Kitzbüheler Horn in neuem Glanz
Reisen & Urlaub
Gefühlsausbruch
Mette-Marit: Tränen bei Nobelpreis-Verleihung
Video Stars & Society
Gipfel mit Big Boss
Trotz Erfolgsbilanz: Barisic droht Rauswurf
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.