19.11.2018 20:00 |

Musical in Graz:

Aus dem kleinen William wird der große Shakespeare

Wie wurde aus dem Handschuhmachersohn William Shakespeare der große Autor? Dieser Frage geht das neue Familienmusical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg in der Grazer Oper nach: In opulenten Bildern zeigt Regisseur Michael Schilhan in „Wie William Shakespeare wurde“, dass jedes Genie sich erst einmal gegen die Erwartungen des Vaters behaupten muss.

Im Jahr 1577 ist William Shakespeare noch ein literarischer Rohdiamant. Er vergöttert Juliet, der er seine ersten hölzernen Gedichte widmet. Erst als eine Theatergruppe in Stratford Halt macht, erkennt er, dass seine wahre Heimat auf der Bühne ist - und findet im gewitzten Direktor der Truppe ein Vorbild. Doch sein Vater ist strikt gegen die Bühnenkarriere - und so beginnt der Kampf für die Erfüllung der eigenen Träume.

Verspielte Opulenz
Mit unzähligen Shakespeare-Anspielungen - Williams große Liebe heißt natürlich Juliet, die große Erkenntnis kommt den Figuren natürlich während des Stück im Stück, etc. - haben Schubring und Adenberg ihr Musical gespickt. Michael Schilhan und Johanna Ralser (Ausstattung) bringen es mit verspielter Opulenz und Verve auf die Bühne.

Charmantes Graz-Debüt
Als William gibt Dennis Hupka ein charmantes und umjubeltes Graz-Debüt. Der unangepassten Juliet verleiht Amelie Bauer Profil, Benjamin Ruffin gibt Wills sturen Vater, Jutta Panzenböck erheitert in der Doppelrolle als Wills Mutter und als Königin Elisabeth und Theaterdirektor Mallory wird in den Händen von Terry Chladt zu einem sympathischen Mentor für Will.

Letztlich ist das junge Genie Shakespeare ebenso wenig zu stoppen, wie der Drive dieses sehenswerten Familienabends. Alle Infos finden Sie hier

Christoph Hartner
Christoph Hartner
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