Pierre-Emerick Aubameyang ist in der Vergangenheit immer wieder mit fragwürdigen Aktionen abseits des Fußballplatzes aufgefallen. Nun sorgte der Arsenal-Stürmer für den nächsten Aufreger. Der Knipser von Gabun verweigerte die Reise mit seinem Nationalteam zum Auswärtsspiel in den Südsudan.
Wie die französische „L‘Equipe“ berichtet, beschwerte sich der 29-Jährige über die Qualität des Flugzeugs. Aubameyang und mehrere Gabun-Mitspieler sollen sich lautstark darüber beklagt haben. Die Maschine entspreche nicht den „Standards für Topathleten“.
Die Folge: Aubameyang weigerte sich, an Bord des Flugzeugs zu gehen. Der Stürmer-Star flog als einziger Gabun-Profi nicht mit, reiste stattdessen nach London zurück. Was das Nationalteam aber nicht sonderlich ärgerte, denn es gewann auch ohne ihn mit 1:0 in der Qualifikation für den Afrika-Cup.
Aufregung über Trainer-Vorstellung des Vaters
Aubameyangs Beziehung zu Gabuns Verband ist nicht die beste. Erst vergangenen Monat hatte der Verband - laut eigenen Angaben auf Druck des Sportministers - vorschnell Aubameyangs Vater Pierre als Trainer vorgestellt. Aubameyang sagte für seinen Vater ab - dieser sei krank und wolle den Job gar nicht - und übte scharfe Kritik. „Ein weiteres Beispiel für das amateurhafte Verhalten des Verbandes“, schrieb der Arsenal-Angreifer damals auf Instagram.
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