Vor Duell in Hartberg

Austria-Keeper Pentz „steht Großes bevor“

Knaller, Safar und Lindner haben es vorgemacht: Patrick Pentz will Sonntag in die Fußstapfen jener drei Tormänner treten, die mit Austria in Hartberg schon zu null spielten. Viel Lob gibt es schon jetzt von den violetten Kollegen.

Und jetzt in der Liga nachlegen! So zumindest lautet die Devise bei der Austria, für die es nach dem 2:0-Cupsieg gegen Sturm Sonntag in Hartberg weitergeht.  Die violette Bilanz gegen den Aufsteiger ist makellos: drei Pflichtspielduelle (alle im Cup, alle in Hartberg), drei Siege (2000/1:0, 2004/2:0, 2014/6:0).

Kann also für Keeper Patrick Pentz und Kollegen nur heißen: Serie fortsetzen, „weiße Weste“ behalten. Gelingt Pentz dies, wäre er nach Wolfgang Knaller (2000), Szabolcs Safar (2004) und Heinz Lindner (2014) der vierte Austria-Tormann, der in Hartberg zu null spielt. Was dem 21-Jährigen bei seiner derzeitigen Hochform durchaus zuzutrauen ist, sowohl im Derby gegen Rapid (1:0) als auch im Cup gegen Sturm war er dank einiger „Big Saves“ einer der Väter der violetten Siege.

Der gebürtige Salzburger will die Erfolge aber nicht auf seine Fahnen heften: „Wir sind ein Team, wir arbeiten zusammen, jeder kämpft für jeden, bedanken muss sich da bei mir keiner.“  Lob gibt’s für ihn von den defensiven Kollegen ebenso wie von den offensiven:

 Verteidiger Christian Schoissengeyr: „Man muss den Hut vor Patrick ziehen, für uns Verteidiger ist das ganz wichtig, wenn du weißt, dass hinter dir ein starker Tormann im Kasten steht.“  Stürmer Kevin Friesenbichler: „Wir sind sehr froh, so einen Tormann zu haben, macht er so weiter, steht ihm Großes bevor.“

Dominik Prokop lächelt beim Thema Patrick Pentz: „Er hat gegen Rapid und Sturm Weltklasse gehalten - aber das erwarte ich von ihm, sage ich ihm auch immer wieder“Liga-PremiereAuswärts sorgte die Austria diese Saison für eine Premiere: Noch nie in der Geschichte der Bundesliga holte ein Team in den ersten vier Auswärtsspielen (0:1 Wolfsberg, 0:2 Salzburg, 0:0 St. Pölten, 1:0 Rapid)mit nur einem erzielten Tor vier Punkte. Die Bilanz will Trainer Thomas Letsch am Sonntag unbedingt verbessern: „Wir haben in Hartberg schon eingeplant, dass wir treffen - und auch einen Dreier holen.“

Peter Klöbl, Kronen-Zeitung

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