Do, 20. September 2018

„Unter Auflagen“

24.08.2018 10:30

Erpfendorfer Feuerteufel aus U-Haft entlassen

Knalleffekt im Fall um den mutmaßlichen Feuerteufel von Erpfendorf! Jener 17-Jährige, der im Unterländer Ort sieben Brände gelegt haben soll und im Juli enttarnt werden konnte, wurde am Donnerstag aus der U-Haft entlassen. Unter Auflagen! Er muss sich einer Psychotherapie unterziehen. Das Ermittlungsverfahren geht aber weiter - der Verdächtige müsse jedenfalls mit einer Anklage rechnen!

Eineinhalb Monate hielt der mutmaßliche Feuerteufel ganz Erpfendorf in Atem. Sieben Brände soll der 17-Jährige in der Zeit zwischen Anfang Juni und Mitte Juli gelegt haben. Den größten Coup landete der Verdächtige bei einem Bauernhaus in der Nacht zum 1. Juli. Vier Personen wurden beim Feuerinferno verletzt. Drei weitere Male soll der Jugendliche auf dem Areal einer Dämmstoff-Firma zugeschlagen haben. Die anderen Brände in einem Waldstück bzw. auf Wiesen endeten vergleichsweise glimpflich.

Auf anfängliches Leugnen folgte Geständnis
Am 13. Juli geriet der 17-Jährige schließlich ins Visier der Ermittler, nachdem ein Zeuge ihn zuvor beim Zündeln beobachtet hatte. Nach anfänglichem Leugnen gestand der Bursche schließlich die Taten. Über ihn wurde U-Haft verhängt.

Verdächtiger muss sich Psychotherapie unterziehen
Seit Donnerstag ist er aber wieder auf freiem Fuß. Die Haft wurde aufgehoben. „Unter Auflagen“, wie es seitens der Staatsanwaltschaft heißt. „Er muss sich einer psychotherapeutischen Behandlung unterziehen.“ Das Ermittlungsverfahren gehe aber jedenfalls weiter. „Der Verdächtige muss in jedem Fall mit einer Anklage rechnen“, so ein Sprecher.

 krone.at
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