So, 18. November 2018

Tote und Verletzte

14.08.2018 10:24

Trauer und Bangen nach Horror-Unfall auf der A12

Tiefe Betroffenheit, Trauer und Fassungslosigkeit herrschen im Tiroler Kufstein nach dem tödlichen Familienunglück am Samstag auf der Inntalautobahn. Der Unfalllenker (54) war beim städtischen Bauhof tätig und hinterlässt dort eine große Lücke. Gebangt wird um die Söhne und das Enkelkind des verunglückten Ehepaares.

„Er war seit einigen Jahren bei uns beschäftigt und fiel stets als sehr fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter auf. Drei seiner Kollegen sind Freiwillige bei der Stadtfeuerwehr und sie waren beim Einsatz am Samstag dabei“, schildert Bernhard Kaindl vom Kufsteiner Bauhof. Der Vorgesetzte des tödlich Verunglückten ringt um Worte und kann es kaum fassen, dass sein Mitarbeiter und dessen Ehefrau (43) auf so tragische Art und Weise aus dem Leben gerissen wurden.

Auch Bürgermeister fassungslos
Fassungslos ist auch Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel: „Er war ein ganz ruhiger, netter, bescheidener und freundlicher Mensch, der jedem Kufsteiner im Stadtbild bekannt war, wenn er mit dem Reinigungswagen seine Runden drehte. Es ist eine Tragödie für die Familie und für seine Freunde und Kollegen!“

Großes Bangen herrscht indes um die beiden Söhne (15 und 20 Jahre) und das vierjährige Enkelkind, die beim verheerenden Unfall schwer verletzt und in Kliniken nach Innsbruck und Salzburg geflogen wurden.

Zustand der Brüder stabil, Sorge um Enkerl
Vonseiten der Uniklinik Innsbruck, wo der 20-Jährige behandelt wird, hieß es am Montag: „Der Patient liegt nach wie vor bei uns auf der Intensivstation, er ist aber außer Lebensgefahr.“ Sein 15-jähriger Bruder, der ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht wurde, hat offenbar auch das Schlimmste überstanden. „Sein Zustand ist stabil“, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage der „Tiroler Krone“. Der vierjährige Enkelbub liegt in der Uniklinik Salzburg auf der Kinderintensivstation in künstlichem Tiefschlaf.

Hubert Rauth und Hubert Berger, Kronen Zeitung

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