Leicht wird's bei diesem hochkarätigen Feld nicht, sich als Steirer im Rampenlicht zu sonnen. Einige haben aber durchaus Chancen, diesen Herren ein Bein zu stellen. Babsi Belousek, die beim "Fest der Pferde" in Wien die Mächtigkeit mit 2,10 m für sich entschied, gehört zu diesem kleinen Kreis.
"Die Saison ist zwar schon sehr lang, aber ich werde noch einmal alle Kräfte mobilisieren", betont die Zweitplatzierte des diesjährigen Casino-GP (Bild). Neben Paradepferd Amicelli Bianco wirft die Steirerin zwei weitere Schimmel ins Gefecht. "Fad wird mir nicht, da die Tiere oft zu putzen sind..."
Glänzende Aussichten für Fries
"Glänzend" sieht Belousek die Chancen von Landsmann Fries. "Wenn er mit Lanco einen Lauf hat, kann er immer gewinnen. Das hat er heuer bei den Grand Prix in Salzburg und Klagenfurt ja schon bewiesen." Weniger "Licht" sieht die "Amazone" für einen sechsfachen Staatsmeister. "Martin Bauer hat heuer ganz wenig gezeigt. Ich glaube nicht, dass er in der Stadthalle eine große Rolle spielen wird."
Ähnliches gilt für ein Trio. "Simon Zuchi ist in Qualifikationen immer ganz stark, dafür patzt er oft im Hauptbewerb. Sigi Schlemmer und Markus Saurugg haben zwar viel Routine, aber ihre Leistungen sind zuletzt auch nicht das Gelbe vom Ei gewesen", so Belousek. Nachsatz: "Aber ich denke, dass alle Genannten für eine Überraschung sorgen können."
von Alex Petritsch, "Steirerkrone"
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