Ösi in der Formel 1?

Vertrag für Soucek liegt schon fertig auf dem Tisch!

Steiermark
12.11.2009 09:53
Angeklopft hat er heuer so laut wie nie – jetzt winkt Andy Soucek der langersehnte Einlass in den "Rennfahrer-Himmel". Mit einem Budget von fünf bis sieben Millionen Euro hofft der Formel-2-Champion auf den Sprung in die "Königsklasse" des Motorsports.

Der Austrospanier mit weiß-grünem "Kernöl-Antrieb" (Vater Dieter ist gebürtiger Grazer) steht vor der Unterschrift seines ersten Formel-1-Vertrags. "Ich hab den Vertrag bereits fix und fertig am Tisch liegen. Das Team führt aber auch noch Gespräche mit einem anderen Fahrer – aber noch diese Woche soll eine Entscheidung fallen", sagt der frischgebackene Formel 2-Champion, der seine heurige Höchstform mit zwei Laufsiegen beim Saisonfinale in Barcelona unterstrich. Um welches Team es sich handelt, will der 24-Jährige noch nicht verraten.

Wettlauf gegen die Zeit
In der jüngsten Vergangenheit war der österreichische Staatsbürger, der mit spanischer Lizenz fährt, aber immer wieder mit dem neuen Campos-Team (das bereits den Brasilianer Bruno Senna unter Vertrag hat) in Verbindung gebracht worden. "Es ist auf alle Fälle ein neues Team und es sieht wirklich gut aus", sagt Soucek, der aber auch bei Williams im Gespräch ist.

An ein Scheitern will er vorerst gar nicht denken. "Dann würden wir wieder bei Null anfangen. Momentan muss man einfach irrsinnig schnell arbeiten, fast täglich geht ja ein Formel-I-Cockpit weg."

Überlegener Sieg
Seine Hausaufgaben hat Andy jedenfalls erledigt – mit dem Titel in der Formel 2 (der 24-Jährige holte sich mit 115 Zählern überlegen das Championat vor dem Kanadier Robert Wickens mit 64 Punkten) hat er bewiesen, dass er schnell und konstant ist. Er ist körperlich topfit und vor allem: Sein Sponsor-Paket für die nächste Saison steht. "In den letzten Wochen hab' ich wirklich irrsinnig viel Unterstützung bekommen. Ich hab' jetzt alle meine Sponsoren zusammen und da reden wir immerhin von einem Budget zwischen fünf und sieben Millionen Euro."

Nachfolger von Lauda und Berger
Die Zukunft heißt also klar "Königsklasse" – "notfalls würde ich mich anfangs auch mit der Rolle als Testpilot zufrieden geben." Bevor es aber für die nächste Saison ernst wird, steht erst einmal Urlaub am Programm. Die Seychellen und Brasilien wurden als Reiseziele auserwählt. "Und im Winter sollten dann hoffentlich ein Besuch bei meinen Großeltern in Graz und ein Skiurlaub in Österreich drin sein!"

von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"

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