Di, 25. September 2018

Restaurant Rosengarten

15.04.2018 08:00

Sperrstund‘ für beliebtes Innsbrucker Lokal

Die Gastronomie im Innsbrucker Stadtteil Saggen droht zu verschwinden - das befürchtet zumindest die Bürgerinitiative „Ruhiger Saggen“. Immer wieder mussten in letzter Zeit Lokale zusperren. Aktuell trifft es das beliebte Restaurant Rosengarten. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert, somit ist Ende Juli Schluss!

Besorgt - das ist wohl jenes Adjektiv, das die Gefühlslage der Mitglieder der Bürgerinitiative derzeit am besten beschreibt. „Wir haben großes Interesse an einem florierenden und gut versorgten Stadtteil Saggen. Doch die gastronomische Entwicklung treibt uns Sorgenfalten auf die Stirn“, erklärt Bernd Stracke und fügt hinzu: „Bereits vor zwei Jahren hat das Gasthaus Fink für immer zugesperrt. Einen Nachfolger gibt es bis heute nicht. Zudem machten auch das Café Monica sowie die Imbissstube Nagiller dicht. Und nun muss auch noch eines der traditionsreichsten Restaurants des Stadtteils seine Pforten schließen.“

Wegen privater Gründe
Damit meint er das Restaurant Rosengarten in der Claudiastraße 8. Der Pachtvertrag für die Betreiber läuft Ende Juli 2018 aus. Spekuliert darüber, dass die Eigentümerin der Räumlichkeiten den Vertrag nicht verlängern will, wurde schon seit Wochen. Doch nun ist alles beschlossene Sache.

Große Enttäuschung nach zwölf Jahren
„Die Tochter der Vermieterin hat das Objekt geerbt. Sie hat kein Interesse daran, die Gastronomie weiterzuführen. Unser Aus ist somit besiegelt“, schildern die Betreiber Sonja und Marco Formisano und fügen hinzu: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben den Betrieb zwölf Jahre lang aufgebaut und dann passiert so etwas.“ Dass der Pachtvertrag mit dem Betreiber-Paar auslaufen wird, hat Lokaleigentümerin Hildegard Niederkircher im „Krone“-Gespräch bestätigt: „Wir benötigen die Räumlichkeiten ab Sommer leider privater Natur.“

„Wir suchen Alternative“
Doch Sonja und Marco Formisano lassen sich nicht unterkriegen. „Wir sprechen hier von unserer Existenz und daher haben wir uns bereits auf die Suche nach neuen Lokalitäten gemacht“, verraten die beiden. Konkret sollen es ihnen zwei Standorte angetan haben. „Mehr verraten wir aber noch nicht. Es wird uns jedenfalls auch in naher Zukunft in der Landeshauptstadt geben“, betonen beide.

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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