Mit seinen Rufen konnte der 22-Jährige einen Jäger auf den Unfall aufmerksam machen. Der Waidmann schlug Alarm, sofort machten sich Rotes Kreuz, Bergretter, Feuerwehr und der Heli 4 auf den Weg zum Schlinglberg. Die Retter mussten das letzte Stück aufgrund bereits gefällter Bäume, die über der Straße lagen, zu Fuß bewältigen.
Am Unglücksort bot sich ein erschreckendes Bild: "Der Vater war teilweise unter dem Baum eingeklemmt, er war aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen sofort tot. Auch der Sohn wurde vom Baumstamm getroffen und erlitt multiple Verletzungen", schildert Rotkreuz-Notfallsanitäter Stefan Anfang.
Der 22-Jährige wurde vom Heli 4 per Tau aus dem Wald geborgen. So lange er nicht befragt werden kann, steht auch die Unglücksursache nicht zweifelsfrei fest. Laut Polizei deutet alles darauf hin, dass ein umgeschnittener Baum auf einen bereits liegenden Stamm prallte, dadurch in die Höhe schnellte und die beiden Schwazer traf. "Sie waren gut ausgerüstet und unter normalen Umständen auch weit genug vom fallenden Baum entfernt", so die Polizei.
Symbolbild









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